Unsere Geschichte

Die KKV-Ortsgemeinschaft Monheim am Rhein wurde am
13. Dezember 1993 gegründet. Sie ist damit eine der jüngsten Gruppierungen innerhalb des KKV-Bundesverbandes.

Anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens haben wir am
13. Dezember 2003 eine Festschrift herausgegeben. Hier können Sie in kompakter Form nachlesen, wie es zur Gründung der Ortsgemeinschaft kam, welche Ziele und Aufgaben der KKV hat und welche thematischen Schwerpunkte innerhalb der letzten zehn Jahre in Monheim behandelt wurden. Darüber hinaus finden Sie hierin die Stellungnahmen des KKV Monheim zu den Themen Abtreibung, Familie und Sonntagsarbeit.

Die Festschrift können Sie kostenlos beim Vorsitzenden Herbert Süß unter Telefon 02173 52541 oder per E-Mail unter Kontakt 1. Vorsitzender anfordern.

Auf der Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2010 fand ein Wechsel im Amt des Vorsitzenden statt. Herbert Süß, ehemaliger Prokurist der Raiffeisenbank Rhein-Berg eG, löste nach 16 Jahren den bisherigen Vorsitzenden Bernd-M. Wehner ab, der aufgrund seiner im Mai 2009 erfolgten Wahl zum Bundesvorsitzenden des KKV nicht mehr für den Ortsvorsitz kandidierte.

Wenn man bedenkt, dass der KKV Monheim bei seiner Gründung am 13.12.1993 “nur” 17 Mitglieder zählte, deren Zahl inzwischen auf mehr als das Dreifache angewachsen ist, dann zeigt dies deutlich, dass der KKV gefragt ist und immer mehr Interessenten, sich mit den Zielen und Aktivitäten des KKV identifizieren. Das beweisen übrigens auch die elf Damen und Herren, die sich in 2009 dem Freundeskreis des KKV angeschlossen haben. Zum Jahresbeginn 2019 zählten zum KKV 62 Mitglieder und 14 Mitglieder zum Freundeskreis des KKV.

Beim 25-jährigen Vereinsjubiläum am 9. Feb. 2019 haben der Geistliche Beirat, Pfarrer Andreas Süß und Pfarrer Burkhard Hoffmann die Festmesse mit den KKVerinnen und KKVern aus Monheim und den Nachbarstädten gefeiert. Pfarrer Süß stellte in der Predigt voll Dankbarkeit fest, dass wenige Entschiedene in Monheim ausgereicht hätten, entscheidende Akzente zu setzen für die Umsetzung der katholischen Soziallehre in Deutschland und darüber hinaus. Der Vorsitzende, Herbert Süß, lobte seinen Vorgänger, Bernd-M. Wehner, für seine erfolgreiche Vereinsführung. Bürgermeister Zimmermann und den Ratsfraktionen dankte er für die Stiftung des Denkmals für den Glaubenszeugen und Märtyrer Pfarrer Franz Boehm. Über die zahlreichen Berufungen von Priestern und Diakonen aus Monheim freuten sich nicht nur die Mitglieder des KKV. So seien in der Vergangenheit Kardinal Rainer Maria Woelki, Weihbischöfe und Fachleute zu theologischen, wirtschaftswissenschaftlichen, juristischen und medizinischen Fragestellungen anregend für die Zuhörer gewesen.

Bürgermeister Zimmermann lobte den aktiven KKV, der viele Zuhörerinnen und Zuhörer mit interessanten Vorträgen begeistere und der sich um den Sonntagsschutz, den Austausch der Kommunalpolitiker beim traditionellen Gipfelgespräch und den religiösen Dialog von Christen und Muslime kümmere. Pfarrer Burkhard Hoffmann machte deutlich, dass es in der Pfarrgemeinde St. Gereon und Dionysius in Monheim über 1.000 Ehrenamtliche gebe und dass der KKV in den 25 Jahren hochkarätige Referenten mit interessanten Themen nach Monheim geholt habe, die vor vollem Haus gesprochen hätten.

Anschließend überreichte der KKV-Bundesvorsitzende Josef Ridders die Ehrenurkunden und -nadeln an die Gründungsmitglieder des KKV Monheim für 25-jährige treue Verbundenheit: Hannelore und Hermann-Josef Franzmann, Margret Jenniches, Margarita Kaiser, Katharina und Ludger Niemeyer, Ursula und Joachim Ruh, Margret und Manfred Rüttgen und Sigrid Wehner. Bernd-M. Wehner erhielt neben Ludger Scholten die Ehrenurkunde und -nadel für die 60-jährige Gesamtmitgliedschaft beim KKV.

Nach einem wohlschmeckenden Mittagessen referierte der Zukunftsforscher Erik Händeler über das Thema „Himmel 4.0“. Anschaulich stellte er die Wege und Möglichkeiten vor, wie sich Wirtschaft und Religion/Weltanschauung in den letzten drei Jahrhunderten verändert und ergänzt hätten. Die Fähigkeit mit Wissen umzugehen, sei unmittelbar mit dem Umgang mit anderen Menschen verbunden, da man seine Gedanken austauschen müsse. Im Rahmen der Globalisierung träfen unterschiedliche Kulturen aufeinander. Für die Zusammenarbeit sei deswegen eine gute Kommunikation absolut notwendig, vor allem eine gute Streitkultur. Händeler stellte heraus, dass der Umgang miteinander ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für moderne Gesellschaften im digitalen Zeitalter sei. Das Christentum sei eine Zukunftsreligion, weil das Evangelium das Wohl aller Menschen einschließe: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, stelle unter Beweis, dass der Mensch ein echtes Interesse am gleichberechtigten Wohlergehen des anderen habe und auf seine berechtigten Interessen achte,“ so der Referent. Sein inhaltsreicher Power-Point-Vortrag begeisterte die Zuhörer.

Auch in diesem Jahr erwartet Sie wieder ein attraktives und aktuelles Programm mit interessanten und kompetenten Referenten.
Kurzum: Der KKV erwartet Sie.